Zintstoff

Günter Zint (* 27. Juni 1941 in Fulda) ist ein deutscher Fotograf. Er wurde bekannt durch seine Fotos im Hamburger Star-Club.
Im April 1968 gründete er die
St. Pauli-Nachrichten, ursprünglich eine linke Boulevardzeitung, die sich nach ihrem Verkauf 1971 zu einer Sexpostille entwickelte. Später wirkte er in der Anti-Atombewegung mit und arbeitet gemeinsam mit dem Journalisten Günter Wallraff.
Hamburg-St. Pauli verdankt ihm sein Stadtteilmuseum, das 1991 Eröffnung feierte.
1999 verließ Zint seinen langjährigen Wohnort Hamburg-Altona und zog in die Gegend von Worpswede. Quelle: Wikipedia
Im April 1968 gründete er die
St. Pauli-Nachrichten, ursprünglich eine linke Boulevardzeitung, die sich nach ihrem Verkauf 1971 zu einer Sexpostille entwickelte. Später wirkte er in der Anti-Atombewegung mit und arbeitet gemeinsam mit dem Journalisten Günter Wallraff.
Hamburg-St. Pauli verdankt ihm sein Stadtteilmuseum, das 1991 Eröffnung feierte.
1999 verließ Zint seinen langjährigen Wohnort Hamburg-Altona und zog in die Gegend von Worpswede. Quelle: Wikipedia

Im Rahmen seiner Ausbildung arbeitete Günter Zint 1960 im Münchener dpa-Büro.
Am 17.12.1960 stürzte ein Flugzeug in die Münchener Innenstadt auf eine vollbesetzte Straßenbahn. Er machte Fotos von dem Unglück und lieferte sie in der Agentur ab. Der Büroleiter schickte ihn aber gleich wieder los, um die Opfer und deren Angehörige im Krankenhaus zu fotografieren.
Als Günter Zint aber in der Klinik auf die verzweifelten und weinenden Angehörigen stieß, brachte er es nicht fertig und kam ohne Fotos in die Redaktion zurück. Er wurde daraufhin für 10 Tage in Sonderurlaub geschickt, damit er darüber nachdenke, ob der Beruf wirklich das Richtige für ihn sei.
Am 17.12.1960 stürzte ein Flugzeug in die Münchener Innenstadt auf eine vollbesetzte Straßenbahn. Er machte Fotos von dem Unglück und lieferte sie in der Agentur ab. Der Büroleiter schickte ihn aber gleich wieder los, um die Opfer und deren Angehörige im Krankenhaus zu fotografieren.
Als Günter Zint aber in der Klinik auf die verzweifelten und weinenden Angehörigen stieß, brachte er es nicht fertig und kam ohne Fotos in die Redaktion zurück. Er wurde daraufhin für 10 Tage in Sonderurlaub geschickt, damit er darüber nachdenke, ob der Beruf wirklich das Richtige für ihn sei.

Kurz nach dem Mauerbau besuchte Günter Zint eine Familie, die durch die Mauer zerschnitten wurde. Er fand Olaf, der bei seiner Mutter in der Bernauer Straße lebte. Sein Vater war im Ostteil geblieben.
Es war erstaunlich, wie schnell sich Olaf und seine Spielkameraden mit der Mauer abfanden und sie sogar in ihre Spiele einbezogen.
Es geschah sogar, dass ein über die Mauer geflogener Ball von Volkspolizisten zurückgeworfen wurde.
Es war erstaunlich, wie schnell sich Olaf und seine Spielkameraden mit der Mauer abfanden und sie sogar in ihre Spiele einbezogen.
Es geschah sogar, dass ein über die Mauer geflogener Ball von Volkspolizisten zurückgeworfen wurde.

Günter Wallraff als Ali mit Franz Josef Strauß.
Er gab sich als Mitglied der Grauen Wölfe (eine faschistische Türkische Organisation) zu erkennen und bat um eine Widmung in einem Strauß-Buch, was ihm gerne gewährt wurde.
Er gab sich als Mitglied der Grauen Wölfe (eine faschistische Türkische Organisation) zu erkennen und bat um eine Widmung in einem Strauß-Buch, was ihm gerne gewährt wurde.

Jimi Hendrix besuchte in den 60er Jahren Hamburg für zwei Auftritte im STAR-CLUB und zur Vorstellung seiner Single "Hey Joe". Er wohnte im Motel in der Lincolnstraße auf St. Pauli, wurde aber von der Hotelleitung rausgeschmissen, da er zu laut Musik hörte. Er kam dann zu Günter Zint, um dort Musik zu hören, aber auch er bekam Ärger mit seinen Nachbarn.

Marianne arbeitete als Prostituierte in der Erichstraße in Dieters Puff.
Das Foto entstand im Salon.
Dieter hatte dieses Schild dort hingehängt, um seine Frauen zu mehr Arbeit zu animieren. Auf einem weiteren Schild stand zu lesen: "Es ist im Übrigen nicht statthaft die Herren von der Sittenpolizei als Lochstreifen zu bezeichnen".
Das Foto entstand im Salon.
Dieter hatte dieses Schild dort hingehängt, um seine Frauen zu mehr Arbeit zu animieren. Auf einem weiteren Schild stand zu lesen: "Es ist im Übrigen nicht statthaft die Herren von der Sittenpolizei als Lochstreifen zu bezeichnen".