St. Pauli historisch
Erst am 06.11.1833 bekam der heute wohl berühmteste Stadtteil Hamburgs den Namen „St. Pauli“.
Vorher nannte man das Gebiet zwischen dem Heiligengeistfeld, den Wallanlagen und der Hafenstraße nur „Hamburger Berg“ oder auch „Gegend vor dem Millernthor“.
Vorher nannte man das Gebiet zwischen dem Heiligengeistfeld, den Wallanlagen und der Hafenstraße nur „Hamburger Berg“ oder auch „Gegend vor dem Millernthor“.

Die älteste historische Erwähnung stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. An dem Bach Pepermölenbek befand sich das Dorf Herwardshude. Der Gründer dieser Ansiedlung soll ein gewisser Herward gewesen sein, der eine Anlegestelle (Hude) betrieb.
Graf Adolf IV. von Schauenburg und Holstein schenkte seiner Gemahlin Gräfin Heilwig von der Lippe das Gebiet an der Pepermölenbek als Wittum. Dort gründete sie 1245/46 ein Zisterzienserinnenkloster auf der Stelle des ehemaligen Dorfes. Ab 1295 wurde es aber wieder einsam auf dem Hamburger Berg, denn die Nonnen zogen in das an der Alster gelegene Vrouventhal.
Hamburg wurde inzwischen eine reiche Stadt und Mitglied der Hanse. Daher bauten die betuchten Hamburger keine Holzhäuser mehr. Die Herstellung von Ziegeln hatte auf dem Hamburger Berg (der in seiner Ausdehnung weitaus größer als das Gebiet des heutigen St. Paulis war) eine lange Tradition. Bis ins 17. Jahrhundert wurden alle in Hamburg errichteten Steinhäuser vornehmlich aus dem Material des Hamburger Berges erbaut. Er wurde somit Stück für Stück planiert.
Graf Adolf IV. von Schauenburg und Holstein schenkte seiner Gemahlin Gräfin Heilwig von der Lippe das Gebiet an der Pepermölenbek als Wittum. Dort gründete sie 1245/46 ein Zisterzienserinnenkloster auf der Stelle des ehemaligen Dorfes. Ab 1295 wurde es aber wieder einsam auf dem Hamburger Berg, denn die Nonnen zogen in das an der Alster gelegene Vrouventhal.
Hamburg wurde inzwischen eine reiche Stadt und Mitglied der Hanse. Daher bauten die betuchten Hamburger keine Holzhäuser mehr. Die Herstellung von Ziegeln hatte auf dem Hamburger Berg (der in seiner Ausdehnung weitaus größer als das Gebiet des heutigen St. Paulis war) eine lange Tradition. Bis ins 17. Jahrhundert wurden alle in Hamburg errichteten Steinhäuser vornehmlich aus dem Material des Hamburger Berges erbaut. Er wurde somit Stück für Stück planiert.

Nach dem Ausbruch der Pest wurde 1606 ein Pesthof als Nachfolgeinstitut des älteren Krankenhauses am Eichholz errichtet. Das für 700 bis 900 Insassen eingerichtete Hospital wurde von der Kirche getragen und hatte einen eigenen Verwalter, Arzt, Chirurgen und Pastoren. Die Gebäude des Pesthofes fielen der Plünderung durch die Franzosen zum Jahreswechsel 1813/14 zum Opfer. Zu den zerstörten Bauten gehörte auch die Kapelle, die das erste Gotteshaus für die Bewohner der Vorstadt gewesen war. In einigen Häusern an der Straßenecke Annen- und Clemens-Schultz-Straße sind bis heute Kellerräume mit Gewölbedecken erhalten, die der lokalen Legende nach zur Kapelle des Pesthofs gehörten.
Ihren amtlichen Namen hat die 1610 angelegte Große Freiheit von den Religions- und Gewerbefreiheiten, die die dort ansässigen Handwerker, Händler und Glaubensgemeinschaften in der selbständigen Stadt Altona genossen; noch heute erinnert die katholische St.-Josephs-Kirche mit ihrer repräsentativen, barocken Fassade daran. Zu St. Pauli und somit zu Hamburg gehört die Straße erst seit Dezember 1938, als die Nationalsozialisten die Stadtteilgrenzen an die NSDAP-Parteibezirke anglichen.
Ihren amtlichen Namen hat die 1610 angelegte Große Freiheit von den Religions- und Gewerbefreiheiten, die die dort ansässigen Handwerker, Händler und Glaubensgemeinschaften in der selbständigen Stadt Altona genossen; noch heute erinnert die katholische St.-Josephs-Kirche mit ihrer repräsentativen, barocken Fassade daran. Zu St. Pauli und somit zu Hamburg gehört die Straße erst seit Dezember 1938, als die Nationalsozialisten die Stadtteilgrenzen an die NSDAP-Parteibezirke anglichen.

Da der 30jährige Krieg vor der Tür stand, beauftragte der Hamburger Senat 1616 den Baumeister Johann van Valckenburgh mit dem Bau einer neuen Verteidigungsanlage. So wurde auch das gesamte Gebiet vom Millerntor bis zum Pinnasberg eingeebnet und der Hamburger Berg abgetragen, da so die Stadt ihre Feinde bequem beschießen konnte. 1625 wurde so die stärkste Festungsanlage in deutschen Landen geschaffen und 1626 wurde das Millerntor als einziger Einlass gen Westen gebaut. Das vor dem Millerntor liegende Gebiet heißt nun auch offiziell Hamburger Berg, dorthin zogen auch die Reeper (Seilmacher), nachdem ihr früheres Gebiet bebaut und der verbleibende Platz in Hamburg zu eng wurde.
Handelswaren aus der Vorstadt St. Pauli waren den Hamburger Zünften ein Dorn im Auge, sie wurden hoch besteuert und durch diese Besteuerung der Waren war es den „Bergbewohnern“ unmöglich ihre Waren in der Stadt zu verkaufen. So entwickelt sich die Bebauung mehr in Richtung Altona. Hinzu kommt, dass die Hamburger Kanoniere auf den Wällen freies Schussfeld brauchten, daher durften die Häuser nur eingeschossig sein und würden in Kriegsgefahr sofort abgerissen. Neben den Reepern siedelten sich Trankochereien ab 1649 auf dem Hamburger Berg an und die ersten kleinen Siedlungen entstanden in der Nähe der dänischen Grenze am Pinnasberg.
Auf dem Hamburger Berg lebten 1680 bereits rund 2.000 Einwohner. Gewerbeeinrichtungen die in Hamburg nicht gern gesehene wurden, weil sie Lärm oder üblen Geruch verbreiteten, wurden weiterhin aus der Stadt auf den Hamburger Berg ausgelagert.
Handelswaren aus der Vorstadt St. Pauli waren den Hamburger Zünften ein Dorn im Auge, sie wurden hoch besteuert und durch diese Besteuerung der Waren war es den „Bergbewohnern“ unmöglich ihre Waren in der Stadt zu verkaufen. So entwickelt sich die Bebauung mehr in Richtung Altona. Hinzu kommt, dass die Hamburger Kanoniere auf den Wällen freies Schussfeld brauchten, daher durften die Häuser nur eingeschossig sein und würden in Kriegsgefahr sofort abgerissen. Neben den Reepern siedelten sich Trankochereien ab 1649 auf dem Hamburger Berg an und die ersten kleinen Siedlungen entstanden in der Nähe der dänischen Grenze am Pinnasberg.
Auf dem Hamburger Berg lebten 1680 bereits rund 2.000 Einwohner. Gewerbeeinrichtungen die in Hamburg nicht gern gesehene wurden, weil sie Lärm oder üblen Geruch verbreiteten, wurden weiterhin aus der Stadt auf den Hamburger Berg ausgelagert.

Am 27. März 1682 war Grundsteinlegung der
St. Pauli Kirche und in nur 21 Wochen wurde sie fertiggestellt. Rundherum siedelten sich Häuser und Buden an. Die Bestimmungen im Kriegsfall blieben aber bestehen und so fiel 1686 sowohl die Kirche als auch die Häuser den Flammen zum Opfer, als die Truppen des dänischen Königs Christian V. fünf Tage gegen Hamburg anrannten.
Im Jahre 1732 verbot der Hamburger Rat die Prostitution auf dem Hamburger Berg, aber schon im Jahre 1807 wurde sie wieder erlaubt.
Die Jahre zwischen 1806 - 1815 gelten als die Franzosenzeit. Die Franzosen besetzten Hamburg und verboten den Handel mit Großbritannien, sowie den Schiffsbau und die Schifffahrt auf der Elbe. Die auf dem Hamburger Berg noch stehenden Häuser wurden niedergebrannt, um diesmal den Truppen Napoleons freies Schussfeld zu geben. Am 03.01.1814 brannte die gesamte Vorstadt. 484 Häuser, 624 Säle, 297 Buden, 112 Keller, 14 Einzelhäuser, die St. Pauli Kirche, der Pesthof und etliche Magazine fielen dem Feuer zum Opfer. Danach begann ab 1815 der Wiederaufbau der Vorstadt, der bis 1820 dauerte.
St. Pauli Kirche und in nur 21 Wochen wurde sie fertiggestellt. Rundherum siedelten sich Häuser und Buden an. Die Bestimmungen im Kriegsfall blieben aber bestehen und so fiel 1686 sowohl die Kirche als auch die Häuser den Flammen zum Opfer, als die Truppen des dänischen Königs Christian V. fünf Tage gegen Hamburg anrannten.
Im Jahre 1732 verbot der Hamburger Rat die Prostitution auf dem Hamburger Berg, aber schon im Jahre 1807 wurde sie wieder erlaubt.
Die Jahre zwischen 1806 - 1815 gelten als die Franzosenzeit. Die Franzosen besetzten Hamburg und verboten den Handel mit Großbritannien, sowie den Schiffsbau und die Schifffahrt auf der Elbe. Die auf dem Hamburger Berg noch stehenden Häuser wurden niedergebrannt, um diesmal den Truppen Napoleons freies Schussfeld zu geben. Am 03.01.1814 brannte die gesamte Vorstadt. 484 Häuser, 624 Säle, 297 Buden, 112 Keller, 14 Einzelhäuser, die St. Pauli Kirche, der Pesthof und etliche Magazine fielen dem Feuer zum Opfer. Danach begann ab 1815 der Wiederaufbau der Vorstadt, der bis 1820 dauerte.

Am 18.06.1816 machte das erste Dampfschiff in Hamburg fest. In der Vorstadt setzte ein Boom durch die Einführung der Dampfschifffahrt ein. Der Senat sah die Dampfschiffe als Gefahr für die im Hafen ankernden Segelschiffe und somit mussten sie außerhalb des Hafens "Beim Jonas" (St. Pauli Landungsbrücken) festmachen. Mit den Dampfschiffen jedoch kamen die Matrosen und St. Pauli wurde zum Vergnügungsviertel. Kneipen und andere Etablissements schossen wie Pilze aus dem Boden.
In den Jahren 1819 und 1820 wurde die St. Pauli Kirche nach den Plänen des Hamburger Architekten und Baumeisters Carl Ludwig Wimmel in der noch heute bekannten Form gebaut. Das Gotteshaus wurde dem Apostel Paulus geweiht. Damit erhielt die Vorstadt "Hamburger Berg" ihre Neugestaltung, ihr regelmäßiges Straßensystem und die schematische Benennung der Straßen nach Frauen und Männern (z.B. Annenstraße, Davidstraße, Herbertstraße).
Die Festungsclauseln blieben auch für diese Neubebauung bestehen.
In den Jahren 1819 und 1820 wurde die St. Pauli Kirche nach den Plänen des Hamburger Architekten und Baumeisters Carl Ludwig Wimmel in der noch heute bekannten Form gebaut. Das Gotteshaus wurde dem Apostel Paulus geweiht. Damit erhielt die Vorstadt "Hamburger Berg" ihre Neugestaltung, ihr regelmäßiges Straßensystem und die schematische Benennung der Straßen nach Frauen und Männern (z.B. Annenstraße, Davidstraße, Herbertstraße).
Die Festungsclauseln blieben auch für diese Neubebauung bestehen.

Bereits im 14. Jahrhundert standen in und um die Marienkirche (dem damaligen Dom) hunderte von Buden, deren Besitzer Nahrungsmittel, Zuckerwerk und Spielsachen anboten. Daraus entwickelte sich im Mittelalter ein beliebter Weihnachtsmarkt. Seit 1668 sprach man von der Domzeit, wenn von diesem Markt die Rede ist. Die Marienkirche wurde dann dem Hamburger Senat übereignet, der sie kurzerhand abriss und den Jahrmarkt auf den Gänsemarkt verlegte. Ab 1820 weitete sich das Treiben auf den Zeughausmarkt, den Pferdemarkt und auf den Spielbudenplatz aus.
1830 begehrten die Bewohner der Vorstadt St. Georg auf. Sie forderten die Erweiterung ihrer Rechte. Hiervon profitierten auch die Bewohner des Hamburger Berges. Erbeingesessene Bewohner St. Georgs und St. Paulis wurden zur Bürgerschaft zugelassen und erhielten die Wahlberechtigung für die bürgerlichen Verwaltungsdeputationen und eine rechtliche Gleichstellung mit den Bewohnern Hamburgs. Zudem setzen sie den Erhalt der Selbstverwaltung und eigene Gerichtsbarkeit unter je einem Ratsherrn durch.
Die Vorstadt erhielt 1833 ihren eigenen Namen, denn das "Reglement der öffentlichen Verhältnisse" der beiden Vorstädte St. Georg und St. Pauli besagte, dass die "Vorstadt, bisher Hamburger Berg benannt, von nun an nach der dortigen Kirche, Vorstadt St. Pauli zu benennen ist“.
Endlich, 1836 wird die Schließung des Stadttores aufgehoben. Keine Torschlusspanik mehr.
Zu dieser Zeit zählt man auf St. Pauli 20 Bordelle mit 151 registrierten Dirnen.
1830 begehrten die Bewohner der Vorstadt St. Georg auf. Sie forderten die Erweiterung ihrer Rechte. Hiervon profitierten auch die Bewohner des Hamburger Berges. Erbeingesessene Bewohner St. Georgs und St. Paulis wurden zur Bürgerschaft zugelassen und erhielten die Wahlberechtigung für die bürgerlichen Verwaltungsdeputationen und eine rechtliche Gleichstellung mit den Bewohnern Hamburgs. Zudem setzen sie den Erhalt der Selbstverwaltung und eigene Gerichtsbarkeit unter je einem Ratsherrn durch.
Die Vorstadt erhielt 1833 ihren eigenen Namen, denn das "Reglement der öffentlichen Verhältnisse" der beiden Vorstädte St. Georg und St. Pauli besagte, dass die "Vorstadt, bisher Hamburger Berg benannt, von nun an nach der dortigen Kirche, Vorstadt St. Pauli zu benennen ist“.
Endlich, 1836 wird die Schließung des Stadttores aufgehoben. Keine Torschlusspanik mehr.
Zu dieser Zeit zählt man auf St. Pauli 20 Bordelle mit 151 registrierten Dirnen.

Der wohlhabende Kaufmann Salomon Heine hatte 1841 das Israelitische Krankenhaus im Rahmen einer vom ihm gegründeten Stiftung zum Andenken an seine Frau Betty errichten lassen. Es sollte ausdrücklich bedürftigen Kranken aller Konfessionen offenstehen. Heinrich Heine würdigte diese Stiftung seines Onkels mit einem Gedicht.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das weitestgehend zerstörte Gebäude wieder aufgebaut und seit der liebevollen Instandsetzung in den 1980er Jahren beherbergt es heute das Kundenzentrum St. Pauli des Bezirksamtes Hamburg-Mitte.
1842 ereignete sich die große Brandkatastrophe in Hamburg und da St.Pauli vom Brand verschont blieb fand auf dem Hamburger Berg eine Bevölkerungsexplosion statt.
1847 wurde eine Verordnung erlassen, um die soziale Lage der Frauen zu verbessern. Damit sollten die Prostituierten (Buhlschwestern vom Hamburger Berg) vor einer Ausbeutung der Bordellwirte geschützt werden, indem von den Wirten die Führung von Schuldbüchern gefordert wurde. Das Gelände der Reepschläger mit seinen 55.745 Quadratmetern wurde am 31.03.1883 von Hamburgs Stadtvätern enteignet und 1887 wurden die Straßen nördlich der Reeperbahn mit Siel-, Gas- und Wasserleitungen versehen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das weitestgehend zerstörte Gebäude wieder aufgebaut und seit der liebevollen Instandsetzung in den 1980er Jahren beherbergt es heute das Kundenzentrum St. Pauli des Bezirksamtes Hamburg-Mitte.
1842 ereignete sich die große Brandkatastrophe in Hamburg und da St.Pauli vom Brand verschont blieb fand auf dem Hamburger Berg eine Bevölkerungsexplosion statt.
1847 wurde eine Verordnung erlassen, um die soziale Lage der Frauen zu verbessern. Damit sollten die Prostituierten (Buhlschwestern vom Hamburger Berg) vor einer Ausbeutung der Bordellwirte geschützt werden, indem von den Wirten die Führung von Schuldbüchern gefordert wurde. Das Gelände der Reepschläger mit seinen 55.745 Quadratmetern wurde am 31.03.1883 von Hamburgs Stadtvätern enteignet und 1887 wurden die Straßen nördlich der Reeperbahn mit Siel-, Gas- und Wasserleitungen versehen.

1894 wurde St. Pauli zum Hamburger Stadtteil. Bestand das „Vergnügungsviertel“ noch im 19. Jahrhundert aus Holzbuden, änderte sich dies nun. Seit 1900 wird das Heiligen-Geist-Feld offiziell durch eine Marktordnung am zum Domplatz.
1910 wird der FC-St.Pauli gegründet und 1914 wird der imposante Backsteinbau errichtet, in dem sich heute die Davidwache befindet.
Im ehemaligen Hornhardts wird 1920 das Ballhaus Trichter wieder eröffnet. Der St. Pauli Trichter, der gleich am Millerntor stand, lud zum Verweilen und Feiern ein. Sein trichterförmiges Dach gab ihm den Namen, unter dem er weltbekannt wurde. Nach dem Krieg und dem Wiederaufbau wurde er noch bis 1958 betrieben. Neu auf St. Pauli war das "Zillertal". Hier wurde ab 1925 zu bayrischer Blasmusik geschunkelt und getrunken.
Genau 100 Jahre nach dem großen Brand in Hamburg zerstörte ein Luftangriff 1942 erneut große Teile Hamburgs und St. Paulis.
1910 wird der FC-St.Pauli gegründet und 1914 wird der imposante Backsteinbau errichtet, in dem sich heute die Davidwache befindet.
Im ehemaligen Hornhardts wird 1920 das Ballhaus Trichter wieder eröffnet. Der St. Pauli Trichter, der gleich am Millerntor stand, lud zum Verweilen und Feiern ein. Sein trichterförmiges Dach gab ihm den Namen, unter dem er weltbekannt wurde. Nach dem Krieg und dem Wiederaufbau wurde er noch bis 1958 betrieben. Neu auf St. Pauli war das "Zillertal". Hier wurde ab 1925 zu bayrischer Blasmusik geschunkelt und getrunken.
Genau 100 Jahre nach dem großen Brand in Hamburg zerstörte ein Luftangriff 1942 erneut große Teile Hamburgs und St. Paulis.